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EinatmenAusatmen - Concious Connected Breathwork

  • Autorenbild: Janine
    Janine
  • 18. März
  • 7 Min. Lesezeit

Wenn du deinem Atem wirklich Raum gibst


Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Breathwork. Ja, das sagte mir schon etwas. Irgendwie. Irgendwie aber auch nicht. Atemtechnik, war in etwa das, was ich als Erklärung bereit hatte. Zur Entspannung, hätte ich gesagt. So wie Yoga oder Meditation vielleicht. Dass es sehr wirkungsvoll sei, habe ich schon gehört. Und ja, vielleicht auch ein bisschen gerade in Mode?


Catia wusste mehr, denn sie war schon ein paarmal dabei und meinte, ich müsste unbedingt einmal mitmachen und darüber schreiben. Und da muss man mich natürlich nicht zweimal fragen! Klar hatte ich Lust, das auszuprobieren. Ich war freudig gespannt.


Über Conscious Connected Breathwork wusste ich gerade so viel, wie in den Instagram-Posts der BlueBox zu lesen ist. Positiv gesehen, machte ich mich also offen und ohne grosse Vorstellung auf nach Bern, mit bequemen Kleidern im Gepäck.


An diesem Tag war ich schon länger in der BlueBox und genoss das Arbeiten in dieser – ich weiss, ich wiederhole mich, aber ich kann es nicht anders sagen – einzigartigen Atmosphäre. Hätte man mir jedoch gesagt, dass die wundervolle Energie in der BlueBox noch höher schwingen kann als ohnehin schon, hätte ich das wahrscheinlich nicht geglaubt. Doch als Christine und Sabrina ankamen, wurde es einfach noch ein bisschen mehr Licht. Zwei Frauen voller Energie, fröhlich lachend, herzlich amüsant - einfach sympathisch!


Concious Connected Breathwork BlueBox Bern

Sie machten sich daran, den Raum vorzubereiten. Und als ich diesen betrat, war es schon richtig gemütlich. Gedämpftes Licht, flauschige Matten am Boden, Kissen, Decken, Kerzen brannten und sogar Tee stand bereit. Alles lud ein, es sich bequem zu machen. Meine Freude wuchs, und tief in mir drin war mir auch schnell klar, dass hier mit mir mehr geschehen wird, als nur eine neue Atemtechnik zu lernen.

Es war faszinierend, wie viel schöne Energie die beiden mitbrachten. Wie sie jeden einzelnen der Teilnehmer abholten und allen ein willkommenes Gefühl gaben. Ich fühlte mich von der ersten Sekunde an wohl.


Da ich die einzige »Rookie« in der Gruppe war, nahmen sie sich für die Erklärungen etwas mehr Zeit, und ich muss sagen, ich bin froh darüber. Weil, naja, wie anfangs gesagt: Ich hatte wirklich nicht viel Ahnung. Hätte ich mich besser informieren sollen? Vielleicht. Aber manchmal ist es doch viel spannender, ohne grosses Vorwissen in eine neue Erfahrung zu gehen. Findest du nicht?


Ein bisschen mulmig wurde es mir dann aber schon, als Sabrina und Christine ausführlich erklärten, wie der Körper reagieren kann. Ich hatte das ja ein wenig geahnt und im Vorfeld schon Gedanken wie – was, wenn ich einschlafe? Oder nicht ruhig liegen kann? Ich finde auf dem Rücken liegen am Boden oft herausfordernd. Was, wenn ich emotional werde? Ok, unter uns, wann bin ich das nicht?!


Nach der Einführung durften wir uns dann noch ein wenig bewegen, ausschütteln, hüpfen, Energie fliessen lassen. Dann, nachdem wir uns auf den Matten wohlig in die Decken gehüllt hatten, ging es los. Einatmen und ausatmen ohne Pause hiess es. Eine Stunde lang. Und das taten wir. Jeder auf seine Art. Ich gebe zu, anfangs fand ich die Geräuschkulisse ein klein wenig irritierend. Einige atmeten schnell und laut, andere langsam aber auch laut. Ich leise, zurückhaltend und mit tausend Gedanken im Kopf. Mache ich es richtig? Wie jetzt ohne Pause? Geht das überhaupt? Ok, ich bin zu langsam. Aber schneller? Da bekomm ich ja keine Luft! Mein Mund ist trocken. Atmen, Janine, einfach atmen.

Concious Connected Breathwork BlueBox Bern

Richtig entspannt klingt das nicht, gäu! Aber keine Angst, auch ich kam irgendwann ins Fliessen und verschwand irgendwo zwischen Trommelmusik, Rasseln und Düften – es war, als würde alles miteinander verschmelzen. Ich hörte die Musik nicht nur, ich fühlte sie. Sie vibrierte in mir, pulsierte mit meinem Atem. Die Trommelschläge waren nicht mehr ausserhalb von mir, sie schlugen in mir – Eins mit meinem Rhythmus. Die Düfte schienen nicht nur in der Luft zu schweben, sondern flossen durch mich hindurch. Die Stimmen, die sanften Berührungen – es war, als würde mein Körper all das nicht nur wahrnehmen, sondern selbst Teil davon sein. Ich, umgeben von der Musik und gleichzeitig war ich die Musik. Es wurden im wahrsten Sinne sämtliche Sinne angeregt. So richtig realisiert habe ich das jedoch erst im Nachhinein.


Die Musik wechselte immer mal wieder, floss nahtlos ineinander über – mal schnell und rhythmisch, mal sanft, berührend. Die Augen während der ganzen Zeit geschlossen, spürte ich ab und zu die Berührung von Sabrina oder Christine. Manchmal sprachen sie auch zu mir, erinnerten mich an den Atemfluss, ans Loslassen. Dann waren sie wieder weg und doch waren sie immer da. Präsent für uns alle. Ich glaube, ich erinnere mich nicht mehr an alles, denn irgendwann bin ich wahrscheinlich ganz abgetaucht.


..während wir alle weiter einundausatmeten.


Concious Connected Breathwork BlueBox Bern


Sanft holten uns die beiden dann gegen Ende wieder zurück. Doch sie liessen uns Zeit. Wirklich Zeit. Immer begleitet, angeleitet. Es gab keine Unsicherheiten. Soll ich mich jetzt bewegen? Aufstehen? Die Augen öffnen? Es war immer alles ok.


Und dann? Dann sass ich da. Und wusste nicht so recht, wie es mir ging. Zu neu war die Erfahrung. Zu viel hatte sich bewegt. Ich fühlte mich aufgewühlt. Schon etwas emotional. Nicht schlecht. Gut. Und anders. Mein Kopf brummte und ich spürte, die Zeit war zwar verflogen, aber passiert war ganz viel. Viel Gutes.


Die beiden zauberhaften Wesen liessen uns nach der Session nicht einfach so gehen. Sie wollten wissen, wie es für uns war. Wer sich danach fühlte, durfte in Worte fassen, was ihn bewegte oder was er erlebt hatte. Es war faszinierend zu hören, wie unterschiedlich die Erfahrungen waren – manche voller Leichtigkeit, andere tief berührt, wieder andere einfach nur dankbar. Doch eines war in allen spürbar: eine besondere, friedvolle Stille. Die Luft war erfüllt von diesem sanften Nachklang, von dieser feinen, fast greifbaren Dankbarkeit, die jeden einzelnen Teilnehmer umhüllte.

 

Die nächsten Tage waren begleitet von einem leisen Nachhallen.


Es ist für mich spannend zu beobachten, wie ich seither »bei mir« bin, Lust auf Kreativität habe, besser spüre was ich möchte, ruhiger und einfach irgendwie im Flow bin. So friedlich. Innerlich.


Etwas hatte sich bewegt, auch wenn ich es unmittelbar nach der Session nicht gleich in Worte fassen konnte. Ich hatte dieses Erlebnis und auch die nachhaltige Wirkung wirklich unterschätzt. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas Einfaches wie Atmen so tief gehen kann. Und jetzt kann ich es nicht mehr vergessen.


Doch was genau war es? Warum hatte ich mich so gefühlt? Und was macht Conscious Connected Breathwork so besonders? Während die Erfahrung noch in mir nachhallt, stelle ich mir diese Fragen. Ich möchte es verstehen.

 

Atmen ist nicht nur Funktion – es ist Kommunikation mit dir selbst.



Die Essenz von Conscious Connected Breathwork – was Christine und Sabrina darüber sagen


Das bewusst verbundene Atmen ist eine Brücke zwischen deiner inneren und äusseren Welt. Dein Alltag ist gefüllt mit Erlebnissen – grossen und kleinen Momenten, die oft ungesehen oder unverarbeitet bleiben. Während dein Unterbewusstsein all das speichert, bleiben viele Emotionen, Gedanken und Spannungen ungelöst.


In einer Session schaffen wir gemeinsam einen Raum, in dem du all das bewusst wahrnehmen darfst. Einen Raum, in dem sich Blockaden lösen, Veränderung geschehen und deine Lebendigkeit sich neu entfalten kann. Es ist eine Einladung, dir selbst in Achtsamkeit und Präsenz zu begegnen und dich daran zu erinnern, was du in deiner Essenz bist: offen, verbunden, im Fluss.


Durch bewusstes Atmen kann alles, was in dir verborgen ist, an die Oberfläche kommen. Alte Muster und angestaute Emotionen dürfen sich lösen, während Energie wieder frei fliesst. Schicht für Schicht kannst du loslassen – nicht mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Körper, mit jeder Zelle, mit jedem Atemzug.


Manchmal braucht es nicht mehr als einen tiefen Atemzug, um zu spüren, was wirklich da ist. Dein Atem führt dich, zeigt dir deine Blockaden – aber auch dein Potenzial. Jede Berührung, jeder Klang und jeder bewusste Moment des Atmens öffnet eine Tür zu dem, was in dir schlummert.


Breathwork ist kein Trend, keine Technik, die du einmal erlernst und abhaken kannst. Es ist eine Erfahrung – roh, tief und echt. Eine Möglichkeit, dich neu zu entdecken und vielleicht etwas zu finden, das du nicht einmal bewusst gesucht hast.

 


Und für die Faktenliebhaber unter uns


Neben den tiefen emotionalen und energetischen Erlebnissen hat Conscious Connected Breathwork auch klare physiologische Effekte. Durch die verstärkte Sauerstoffaufnahme verändert sich die Kohlendioxid-Balance im Blut, was zu einem Gefühl von Klarheit und erhöhter Wachsamkeit führen kann. Gleichzeitig werden Endorphine ausgeschüttet, die wie wir wissen, das Wohlbefinden steigern. Währenddessen kann der Vagusnerv – ein wichtiger Teil des parasympathischen Nervensystems – stimuliert werden, was eine Regulation des Nervensystems unterstützt und zu einem Zustand tiefer Entspannung beitragen kann. Stresshormone können abgebaut werden und der Körper findet in sein natürliches Gleichgewicht zurück. Viele berichten von einem Kribbeln in den Händen oder im Gesicht, was durch die veränderte Sauerstoffversorgung entsteht. Kurz gesagt: Der Atem bringt nicht nur die Seele in Bewegung, sondern hat auch eine messbare Wirkung auf deinen Körper.

 

Atme. Lass dich überraschen.

Und erlebe, was in dir steckt.



Ein paar Worte zu Christine & Sabrina


Christine Jost - Eine Reisebegleiterin zu mehr Freude, Flow und Glow


Christine Jost

Christine ist eine einfühlsame Breathwork- und Coaching-Praktikerin mit einer klaren Mission: Sie möchte Menschen in einem sicheren Raum Wege zu ihrer wahren Essenz eröffnen. Durch ihre Arbeit im ganzheitlichen und traumasensiblen Coaching ermöglicht sie es, über Atem und Körper tiefere Ebenen des Selbst zu erfahren und persönliche Blockaden zu lösen. Ihre achtsame und klare Art macht es leicht, sich fallen zu lassen und sich selbst auf eine neue Weise zu begegnen. Mit ihrer sanften, aber bestimmten Präsenz schafft sie einen Raum, in dem man sich gesehen, gehört und gehalten fühlt – ein Raum, in dem Veränderung möglich wird. Mehr zu Christine findest du auf ihrer Webseite und auf ihrem Instagram Account

 


Sabrina Marocco - Begleiterin auf dem Weg des Lebendigen

Sabrina Marocco

Sabrina begleitet Menschen auf dem Weg des Lebendigen – das bedeutet, wieder voll und ganz ins Spüren zu kommen, ins Fühlen, ins Sein. Ihr Ansatz ist kraftvoll und zugleich sanft, tiefgehend, aber immer achtsam. Sie hilft dabei, blockierte Energien zu lösen, das eigene Potenzial zu erkennen und sich mit der ursprünglichen Lebendigkeit zu verbinden. Ihre Methoden zielen darauf ab, die inneren Kräfte zu wecken und in die ursprüngliche Harmonie zurückzuführen. Mit ihrem tiefen Verständnis für Energiearbeit schafft sie es, einen Raum zu kreieren, in dem Transformation geschehen darf. Mehr zu Sabrina findest du auf ihrer Webseite und auf ihrem Instagram Account

 

 

Concious Connected Breathwork - eine wundervolle Methode, dich selbst auf eine neue Weise kennenzulernen – probiere es aus. Lass dich von Christine und Sabrina auf dieser Reise begleiten.





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